Zurück Button Pfeil

5 Basics der Promotion für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)

Wer Marketing und Promotion sinnvoll nutzt kann sich eine Menge Zeit und Arbeit sparen. Darüber hinaus hebt man sein Angebot durch gezielte Kommunikation klarer Informationen, sowie subjektiver Akzente, von anderen ab und verschafft sich dadurch einen Vorteil in der Marktwirtschaft.

Promotion für KMU

Wie man es als KMU sinnvoll nutzt kommt einmal darauf an welche Personengruppe erreicht werden möchte und in Folge dessen was bei dieser Gruppe erreicht werden möchte. Zum Fundament einer guten Strategie bei der Promotion eines Unternehmens gehört deshalb immer ein prägnantes und möglichst einzigartiges Design. Was die strategischen Instrumente betrifft, gilt es sich auf jene zu konzentrieren, die mit dem Unternehmensgegenstand harmonieren, also den Einsatz gegenüber dem Effekt möglichst gering halten. Die individuelle Kombination dieser Instrumente bilden zusammen mit der Preis-, Produkt- und Distributionspolitik den Marketingmix. Im Folgenden geben wir in Kurzfassung 5 Marketing-Instrumenten der Promotion oder Kommunikationspolitik eine besondere Aufmerksamkeit, es gibt allerdings noch viele weitere Möglichkeiten und Kanäle der Promotion wie z.B: Networking-Veranstaltungen, Sponsoring, Blogs, Telefonaquise uA., die für KMU interessant sein könnten.

  1. 1. Corporate Design

    die Basis und ein absolutes must-have für jedes erfolgreiche KMU und dessen Promotion ist allerdings immer ein möglichst einzigartiges und treffliches Design, vor allem da ein gutes Image gleichzeitig auch gute Werbung bedeutet. Die Gestaltungskonstanten aus Logo, Schrift, Hausfarben und dessen Anordnung bilden das Corporate Design (CD), also das Erscheinungsbild des Unternehmens, welches dafür sorgt, dass eine Promotion dem KMU zugeordnet werden kann. Das CD ist Teil und Instrument der Corporate Identity (CI), sozugagen der Charakter eines Unternehmens. Damit ein KMU erst wiedererkannt werden kann, muss bereits ein Bild der Identität des KMU z.B. in Form der Website, welche heute zu den wichtigsten Vertretern des CD zählt, vorhanden sein. Damit das Erinnern an dieses Bild möglichst leicht fällt sollte das Erscheinungsbild des Unternehmens auf allen gestalterischen Wegen, wie z.B. Visitenkarte, Website oder Werbeanzeige unverkennbar ähnlich sein.

  2. 2. Social Media Marketing und Promotion

    an sich bieten Social Media Plattformen für viele potenzielle Interessenten bereits die erste gewollte oder auch zufällige Anlaufstelle. KMU können damit auch ohne große Investitionen für Promotion eine nachhaltige Beitragsreichweite, eine Erhöhung des Bekanntheitsgrads und damit eine Stärkung des CD, der CI und dessen Brand-Effekt, erreichen. Gängige Beispiele für jeweilige Plattformen sind Facebook und Twitter, welche auch das in Kontakt treten des KMU mit Interessenten oder Kritikern erleichtern, aber auch Instragram und Snapchat, welche ausschließlich für Mobilgeräte konzipiert sind und für Unternehmen eher zur reinen Bewerbung dienen. Abhängig von dem Produkt oder der Dienstleistung des KMU sind manche Kanäle mehr und andere weniger einfach durch Beiträge attraktiv zu unterhalten. Ausschlaggebend für nachhaltigen Erfolg durch Betiräge sind Kontinuität und die Qualität der Artikel, Fotos oder Videos. Ebenso lassen sich für KMU über Facebook für genau definierte Zielgruppen Werbeanzeigen schalten.

  3. 3."Out-of-home" Werbung für KMU

    oder Außenwerbung bezeichnet alle Werbemaßnahmen im öffentlichem Raum. Gut platziert kann die out-of-home Werbung eine große Reichweite erzielen, z.B. für die Promotion von Unternehmen, Events, Aktionen und Produkten. Fahrzeug oder Anhängerbeschriftungen können, mit dem richtigen Stellplatz eine beträchtliche Reichweite erzielen, während laufende Kosten wie Gebühren für z.B. Großflächenwerbung oder Anzeigen in öffentlichen Verkehrsmitteln von den KMU eingespart werden können. Die "out-of-home" Werbung ist vielseitig verwendbar, sie eignet sich gut für den lokalen Einsatz, um auf etwas naheliegendes aufmerksam zu machen wie z.B. die Praxis des Chirurpraktikers, um ein akutes Bedürfnis anzusprechen, wie z.B. den Hunger nach einem Snack beim Imbiss eine Straße weiter.

  4. 4. Flyerwerbung

    Es gibt große Unterschiede in der Umsetzung von Flyerwerbung. Eine eher niedriege Conversion-Rate und hohe Umweltbelastung weist die direkte Briefkasten- und Hautshaltswerbung auf, diese Art der Promotion ist jedoch vor allem bei Supermarktketten und Lieferservices ect. noch sehr verbreitet. Recyclingpapier für Promotion zu verwenden sollte deshalb generell in Erwägung gezogen werden, zumal es dadurch beim Empfänger als weniger rücksichtslos und dadurch ungewollt erscheint. Die indirekte Flyerwerbung hingegen, also als Auslage für die Mitnahme bei Interesse, bietet wie die Broschüre für viele eine wichtige Quelle und kann für Kunden auf einvernehmliche Art genau die Informationen des KMU abrufbereit machen, die zur Überzeugung gefehlt haben.

  5. 5. Promotion Mailing

    Ebenso wie bei der Flyerwerbung gibt es auch hier eine einvernehmliche und eine nicht einvernehmliche Variante. Ähnlich wie der Postwurfflyer oft aus dem Briefkasten in den gleich darunter platzierten Papierkorb landet ist es mit dem Direktmailing und dem Spamordner. Handelt es sich um einen Newsletter, welcher im Vorfeld vom Empfänger bestätigt wurde, landet die Botschaft sehr viel wahrscheinlicher bei seinem Adressaten, die Promotion wird effektiver und der Ruf des Unternehmens wird geschützt.

Ein Artikel der Wirschaftswoche vom 27.09.2016 zeigt in einer ausführlichen Studie Auswertungen über die Höhe der Ausgaben von KMU in verschiedenen Branchen für Marketing und Promotion.

5 Basics der Promotion für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) © by pad marketing. All Rights Reserved.

Veröffentlicht: 13.08.2018; zuletzt abgeändert: 08.09.2018; Thema: Marketing; Autor: Moritz Weber; Beitrag #3
Quellen: www.wiwo.de, www.wirtschaftslexikon24.com, www.absatzwirtschaft.de